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Aus dem Vereinsleben > Vereinsleben 2008
Gala Dinner Show 'Fantissima' oder wie die drei Damen
von der BSG Mechernich e.V. einen Abend viel Spaß hatten!
Es war einmal - und ist immer noch - eine Behinderten Sport-Gruppe, die ihren Übungsleiterinnen ein außergewöhnliches Geschenk machen wollten. So sammelten sie also unter den sporttreibenden Vereinsangehörigen und Nicht-Vereinsangehörigen Spenden und erstanden für jede Übungsleiterin eine Eintrittskarte zur Gala-Dinner-Show 'Fantissima' im Phantasialand in Brühl.
Auf der alljährlich stattfindenden Weihnachtsfeier der Behinderten Sport Gruppe, wurden dann die Eintrittskarten den Übungsleiterinnen überreicht - diese freuten sich sehr über das außergewöhnliche Geschenk und bedankten sich herzlich mit dem Versprechen, den Spendern zu berichten, was sie auf dem Gala-Dinner so erlebt haben.
Hier ist nun ihr Bericht:
Wochen vor dem Gala-Dinner: Wilder Mailverkehr unter den Übungsleiterinnen, mit dem Inhalt: was ziehen wir an, wann fahren wir los, wer fährt, müssen wir vorher noch den 'Knigge' lesen?
Unabänderlich rückt der Tag des Gala-Dinners heran.
Endlich ist der Tag gekommen: 11.01.2009.
Gabi fährt (trinkt ja nix - umso besser, dann können Tanja und Ulrike die 'Korken knallen lassen') ;-)
17:00 Uhr, Gabi kommt mit Tanja im Corsa angefahren und laden Ulrike in Euskirchen ein. Ab geht die Fahrt zum Phantasialand. Keiner der drei Damen, weiß genau wo es langgeht, hoffen aber, dass 'Schilder' den Weg anzeigen!
Alle drei Damen haben sich chic gemacht: gewaschen, geschminkt und parfümiert sowie Haare toupiert und hochhackige Schuhe an (Anmerkung: Gabi hat eine neue Creme, die wenn man sie 'einklopft' verjüngend wirkt. Gabi klopfte den ganzen Abend!!!).
Der Weg war Gott sei Dank gut ausgeschildert und ein Parkplatz schnell gefunden, aber es war glatt und die beiden 'älteren Semester' hakten sich stützend ein. Puh, geschafft, der Eingang zum Geschehen: toll die Beleuchtung (und weil Schnee lag, war es noch mal so schön).
An der Garderobe wurden die Mäntel abgegeben und wie für 'Mädchen' üblich erst mal die 'privaten Räume' aufgesucht (selbst diese Räume waren ein Erlebnis - worauf wir hier aber nicht näher eingehen wollen). Kurz einen Drink (noch ohne Alkohol) an der Bar genommen und dann ab zum Tisch! Das Service-Personal trug Smoking mit Glitzer und Hut (wollte Gabi auch haben - aber dazu später mehr).
An dem uns zugedachten Tisch (Nr. 29) saß bereits ein Ehepaar aus Oldenburg, später gesellten sich noch ein Vater mit seinen zwei erwachsenen Kindern aus Bergisch Gladbach dazu. Es entstand ein kurzes Gespräch mit dem Ehepaar aus Oldenburg (Woher man kommt, wie weit das wohl entfernt ist, vom Sohn die Karte zu Weihnachten geschenkt bekommen und Abreise am nächsten Morgen - aaah ja, nun denn).
Die Show begann, es wurde dunkel und Zeeteah, eine schwarze Schönheit mit viel Soul in der Stimme begrüßt uns mit Songs aus den 70er Jahren - toll und alles mit viel Glitzer (Gabis Augen leuchteten).
Ein Korb mit exklusiven Brotsorten und verschiedenen Dips dann folgte eine
Creme brulee von Entenleber-Pastete.
Show: es wurde wieder dunkel und Zeeteah trat auf die Bühne, begleitet von Robert Hatcher und vom JB-Ballet - tolle Songs und eine Klasse Ballett-Show-Einlage (wieder alles in Glitzer - jetzt glitzerten auch Gabis Augen).
EinTisch wurde aufgebaut und Magdalena Stoilova kam auf die Bühne - im Programm steht: ...gilt international als eine der beweglichsten Kontorsionistinnen ... und beeindruckt mit ihrer enormen körperlichen Biegsamkeit! Jawohl, die Dame war sehr 'biegsam', sie hatte sozusagen keine Knochen (rechte Verse über den Kopf am Rücken entlang durch den linken Unterarm fädeln und dann mit dem Fuß die Nase putzen) - unglaublich, aber wahr! Sicherlich hat die Dame einen eigenen Physiotherapeuten - wir bekamen vom bloßen zusehen Rückenschmerzen - waren aber zutiefst beeindruckt und haben uns vorgenommen, einige Übungen in die Rückengymnastik zu übernehmen.
Pause für den nächsten Gang:
Baramundifilet, gebraten auf Staudensellerie-Tomatengemüse und rauchiger Wodka-Sahne
Show: es wurde wieder dunkel und Zeetah trat zusammen mit Robert Hatcher auf; Lieder aus den 70er Jahren toll interpretiert und wie zuvor schon, in Glitzer-Kostümen. Dann kam das Trio Mikheev = turnen im Hula-Hoop-Reifen. Man braucht zwei Männer und eine Frau, die Männer stemmen den Reifen und die Frau turnt darin. In der Dienstagsgruppe könnte man leicht einige Übungen 'nachmachen'. Ein entsprechendes Konzept wird gerade erstellt.und Robert Hatcher sangen noch mal und dann war
Pause für den nächsten Gang:
Samtsuppe von Zuckerschote und Romana mit Crepinettes vom Perlhuhn (wurde in einem UFO-Teller serviert)
Show: Zeeteah und Robert Hatcher sangen und das Ballett hatte seine Show-Einlage (man kann es sich schon denken: alles Glitzer - Gabi war entzückt). steppte der Bär - nein Marcel Peneux - es durfte mitgesteppt werden. Das Publikum war begeistert - und wir hatten wieder einige neue Übungen.
Das Ballett und Zeeteah im Glitzer-Kostüm (!!!) waren eine schöne Überleitung zur
für den nächsten Gang:
Kalbsrücken auf Krautgemüse in pikantem Rahm und Sesam-Süßkartoffelscheiben an Malzjus und wildem Fenchelschaum
Show: Patrick Lemoine ist jonglierender Clown, der das Publikum auf witzige Art und Weise gefangen hielt. Wir waren begeistert. Ballett und die Gesangseinlage von Zeeteah und Robert Hatch waren gelungen.Liazeed haben gezeigt, was es heißt 'auf Händen zu tragen'.
Danach gab es die Pause für den nächsten Gang:
Dome von Erdnuss und Zartbitterschokolade, Cheesecake-Mango-Passionsfrucht-Eis und frenchtoast von Banane und Ahornsirup
Zum Abschluss kamen alle Akteure noch mal auf die Bühne, um sich ihren verdienten Applaus abzuholen. Eine tolle Stimmung - (allerdings ohne die Tischnachbarn aus Oldenburg - scheinbar geht man hier in den Keller um Spaß zu haben!).
Es war ein schöner Abend, den wir genossen haben, dafür möchten wir DANKE sagen (aber auch Ihr liebe Sportbegeisterten werdet in den Übungsstunden davon profitieren, denn einige Übungen haben wir uns von den Artisten abgeschaut und werden sie mit Euch ausprobieren ;-)
Beitrag von Ulrike Eßer